HONDA VF FOUR

Honda V-Four ein Technologieträger der 80er Jahre präsentiert sich.
1984 wurde die VF750F präsentiert, aufgrund von Zylinderkopfproblemen der ersten Modelle gerieten die VF's in Verruf, doch nach der Modellpflege von 1985 sind sie zuverlässig und standfest was ihr Enkel die VFR heute noch beweist.

Selbst heute in Zeiten von CB1000F ist eine VF ein belastbarer und zuverlässiger Begleiter, mit Charakter der den meisten neuen Bikes abgeht.

Da ich selbst eine VF1000F SC15 seit 1990 mein Eigen nenne sind die VF's bis heute mein Steckenpferd daher widme ich ihnen eine eigene Seite.

Bei Fragen oder Teilebedarf schreiben Sie einfach eine Mail an .

Alex's VF 1000 F SC15

Das ist Alex's VF 1000 F SC15

Inoxbremsscheiben
Stahlflex/Sintermetallbeläge
White Power Vorne/Hinten
Telefix Gabelstabi
Rahmen/Felgen etc. Pulverbeschichtet
Motorendeckel/Fußrasten verchromt
Rückleuchten VF1000R
Miniblinker
Alex's VF K&N Luftfilter Dynojet
Splitfire Zündkerzen
Auspuff flammgespritzt
HRC Wasserkühler
H 4  75/100Watt Rallylicht
(das macht taghell)
Einmannsitzbank
F1-Spiegel;

das wars so im Kurzen

Instandsetzung von Nockenwellen

Wir setzen Nockenwellen instand.

Hartschicht beschädigt? Pitting oder Laufspuren? Kein Problem für uns! Die Lösung heißt: Nockenwellen schleifen und gegebenenfalls Nitrieren und die Teile sind wie neu !
Preis und technische Machbarkeit auf Anfrage


links eine neue
rechts eine instandgesetzte
Nockenwelle VF1000R

Der Oiling-Kit

Dies ist ein System zur besseren Ölversorgung der Zylinderköpfe.
Das System wird direkt vom Ölfilter ab versorgt, somit gelangt zu den
Zylinderköpfen nur absolut sauberes Öl. Nockenwellenschäden gehören
damit selbst bei den ersten Modellen der Vergangenheit an.
Mehr Info zum Kit gibt's hier.
Lieferbar für alle VF Modelle (auch nicht europäische)
Preise ab 165,00 € bis 185,00
€ je nach Ausführung

Gabelfedern

Der Vorderbau der VF verdient wie bei fast allen älteren Motorrädern etwas Aufmerksamkeit. Wir alle kennen das Problem: die Gabel ist sehr weich, taucht beim Bremsen sehr weit ein und bringt auf grund der zu geringen Dämpfung Unruhe ins Fahrwerk.

Die original Gabelfedern sind nur ein paar cm lang, ca die Hälfte der Gabel wird mit einer Blechhülse überbrückt. Die Abhilfe sind progressive Gabelfedern, die etwa doppelt so lang sind wie die original Federn. So wird die Gabel wesentlich straffer und hat mehr Dämpfungsreserve bei gleichtzeitig besserem Ansprechverhalten.

Auch beim Bremsen taucht die Gabel nun wesentlich weniger ein, das Fahrverhalten wird insgesamt wesentlich stabiler.

Federbein

Nun die Showa’s in den VF’s waren ganz gut, sind aber meist bei ca 45-50 Tkm Laufleistung verendet. Überholen ist teuer und hält nicht lange.

Ein Federbein z.B. von Wilbers bietet hier Abhilfe. Gleichzeitig werden diese Federbeine speziell auf Fahrergewicht, Einsatzzweck und auch den Längenwunsch angefertigt - und das OHNE AUFPREIS in vielen unterschiedlichen Varianten.

Bremsleitungen

Original Gummibremsleitungen MÜSSEN (auch lt Hersteller) alle 4 Jahre erneuert werden, weil die Nylonstränge im Inneren des Gummimantels durch die ständige Druckbelastung reißen, bzw. ausleiern.

Nach einiger Zeit bläht der am Bremshebel erzeugte Druck mehr und mehr den Schlauch auf und immer weniger Druck erreicht die Bremsbeläge. Deutlichstes Indiz dafür ist: man kann den Bremshebel sehr weit durchziehen ohne daß die Bremsleistung dabei nennenswert ansteigt, bzw es ist kein exakter Druckpunkt mehr fühlbar, die Bremse ist schwammig.

Abhilfe schaffen hier Stahlflex- oder carbonummantelte Bremsleitungen (am besten mit reinem Teflon Innenleben). Diese blähen sich nicht mehr auf und leiten den gesamten Bremsdruck an die Bremssättel weiter, ohne Verlust. Außerdem sind sie alterungsbeständig und müssen nie mehr ausgetauscht werden.

Bremsscheiben

Bremsscheiben verschleißen ebenso wie Bremsbeläge - nur nicht so schnell. Riefen oder das Unterschreiten der Mindestdicke beeinträchtigen die Bremsleistung beträchtlich. Ein weiteres Zeichen, daß Bremsscheiben ausgetauscht werden müssen, ist eine bläuliche Verfärbung.

Für die Straße gibt es drei unterschiedliche Materialien:

  1. STANDARD STAHL (hieraus werden meist die original Bremsscheiben gefertigt)
  2. GRAU GUSS bekannt von früheren Zubehörscheiben (erkennbar am schnellen Rostanflug bei Feuchtigkeit)
  3. INOX dies ist Stahl, speziell legiert um die hohen Anforderungen einer Motorradbremsscheibe optimal zu erfüllen.

Standardstahl nimmt relativ wenig Wärme auf und gibt wenig Wärme ab, d.h. die Bremsleistung ist eher mittelmäßig. Grauguss ist hier deutlich besser, reagiert aber bei Nässe deutlich verzögert und verschleißt schneller als Stahl.

INOX hat einen deutlich besseren Wärmetausch als Guß ist standfester als Stahl und somit erste Wahl für Bremsscheiben, denn in Verbindung mit entsprechenden Sinter Belägen ist eine Verbesserung der Bremsleistung um 35% und mehr üblich.

Vorsicht: Diverse Filialketten  liefern noch die alten Brembo Gussscheiben, und das zu Listenpreisen !!!

Lenkkopflager

Ja, auch diese Teile segnen irgenwann das Zeitliche. Oftmals ist auch ein falsch oder verdrückt eingebautes Lenkkopflager die Ursache von Lenkerflattern und/oder instabilem Fahrverhalten und/oder Pendeln bei höheren Geschwindigkeiten.

Zubehör Lager bestehen, ebenso wie original Lager, aus vielen beweglichen Teilen, speziell das obere Lager. Am oberen Lager werden das Lager, Beilegscheibe, Staubdichtung, Nutmutter 1, Sicherungsblech und Nutmutter 2 aufeinander gebaut und müssen gegeneinander verspannt werden. Üblicherweise mit bis zu 30 Nm Kraft.

Ein weiteres Problem am Lenkkopflager ist der Lagersitz des oberen Lagers auf dem Lenkkopfschaft. Dieser Lagersitz ist ein Schiebesitz, der bei Neufahrzeugen ein Spiel bis 0,1 mm aufweist. Dazu kommt eine sehr große Rauhtiefe des Lagersitzes, die sich nach einiger Zeit plättet. Somit vergrößert sich das Spiel bis zu 0,15 mm. Durch die Hebelübersetzung vervielfacht sich das Spiel bis zur Auflage des Reifens je nach Motorradtyp um das 6 bis 10-fache.

Abhilfe schafft hier ein Lenkkopflager aus einem Stück - ein patentrechtlich geschütztes Lager - aufgepresst auf einen Tragring mit integrierter Mutter. Ein Teil ist eben, Anzugsmoment 5 -7 Nm, läuft spielfrei und sowas von leicht - man erkennt seine VF nicht wieder (so ging es mir selbst).

 
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